SODBRENNEN
Brennen hinter dem Brustbein, oft nach dem Essen oder im Liegen.
Anatomische Hiatusrekonstruktion und individueller Refluxschutz unter sorgfältigem Erhalt der Schluckfunktion.
Endoskopie, Bildgebung und bei Bedarf Manometrie sowie 24-Stunden-pH-Messung mit oder ohne Impedanz helfen bei der Behandlungswahl.
Bei einer Hiatushernie verlagert sich ein Teil des Magens in den Brustkorb; Beschwerden können fehlen. Gastroösophagealer Reflux ist eine eigenständige, oft gleichzeitig bestehende Erkrankung und verursacht viele typische Beschwerden.
Brennen hinter dem Brustbein, oft nach dem Essen oder im Liegen.
Rückfluss von Nahrung oder saurer, bitterer Flüssigkeit zum Mund.
Gefühl steckenbleibender Nahrung oder Schmerzen beim Schlucken.
Druck oder Schmerzen hinter dem Brustbein oder im Oberbauch müssen angemessen abgeklärt werden.
Blähungen, Aufstoßen, Übelkeit oder Völlegefühl nach einer kleinen Mahlzeit.
Chronischer Husten, Heiserkeit oder Halsreizung, besonders nachts.
Symptome allein beweisen weder Hiatushernie noch Reflux. Je nach Fall sind Endoskopie, Bildgebung, pH-Messung oder Manometrie erforderlich.
Hiatusverschluss und Antirefluxeingriff werden als gemeinsame funktionelle Rekonstruktion geplant.
Rückverlagerung des gastroösophagealen Übergangs unter das Zwerchfell und Hiatusrekonstruktion.
Rückverlagerung des Magens und weiterer in den Brustkorb verlagerter Organe.
Die Zwerchfellschenkel werden ohne übermäßige Spannung um die Speiseröhre angenähert.
Eine 360°-Manschette um die untere Speiseröhre verstärkt die Antirefluxbarriere.
Eine hintere 270°-Teilmanschette verbindet Refluxkontrolle mit Erhalt der Schluckfunktion.
Spezialisierte Rekonstruktion bei ausgeprägtem Rezidiv oder Versagen eines früheren Eingriffs.
Schematische anatomische Illustration zur allgemeinen Information — kein Patientenfoto und keine genaue Darstellung eines Eingriffs.
Der alleinige Nachweis einer Hiatushernie ist keine Operationsindikation. Beschwerden müssen mit Anatomie und Funktion übereinstimmen; Netz oder Gastropexie werden selektiv erwogen.
Beurteilung von Ösophagitis, Magen und Anatomie.
Manometrie und 24-Stunden-pH-Messung ± Impedanz, wenn dies die Behandlung beeinflusst.
Ausreichende intraabdominale Speiseröhrenlänge und angepasster Verschluss.
Die Manschette wird entsprechend der Funktion gewählt.
Kurze Antworten vor der individuellen chirurgischen Beurteilung.
Nein. Er wird gewählt, wenn er sicher ist und einen wesentlichen Nutzen bietet. Anatomie, Voroperationen und Komplexität können einen anderen Zugang oder eine Konversion erfordern.
Die Erholung hängt von Eingriff, Krankheitsschwere und Allgemeinzustand ab. Der individuelle Plan umfasst Mobilisation, Ernährung, Arbeit und Sport.
Nicht unbedingt. Medikamente und Ernährung werden nach der Operation individuell angepasst und bei der Nachsorge überprüft.
Die endgültige Wahl richtet sich nach Befund, Anatomie und aktuellen Leitlinien.
Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Untersuchung. Nutzen, Risiken und Alternativen werden individuell besprochen.
Beschwerden, Untersuchungen und Alternativen werden gemeinsam geprüft.
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